Fortbildungen

Die Teilnahme an Fortbildungen wird vom Vorstand unseres Vereins unterstützt, weil sie gewünscht und für die ständige Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter wichtig ist

13.11.2020, Bad Arolsen

Einführung in die tiergestützte Pädagogik und Therapie

Möglichkeiten und Grenzen

In diesem Seminar gibt es einen theoretischen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der tiergestützten Pädagogik und Therapie für alle interessierten Pädagogen, Therapeuten und Quereinsteiger.

Inhalte im Überblick:

  • Geschichte der tGi
  • Definitionen und Begrifflichkeiten
  • Studien und Wirkweisen von Tieren
  • Voraussetzungen des Menschen
  • Voraussetzungen des Tieres
  • Rechtliche Grundlagen

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11.11.2020, Bad Arolsen

Depression und soziale Angst im Kindes- und Jugendalter

Symptomatik von kindlicher Depression und sozialen Ängsten

Vielfältige Anforderungen an Kinder und Jugendliche können zu psychischen Reaktionen führen, die in kindliche Depression oder soziale Ängste münden. Kinder können sich überfordert und dem nicht gewachsen fühlen und Symptome entwickeln, die dem eines Burnouts ähnlich sind. Hier gilt es, genau zu schauen, wie ausgeprägt die Belastung in Form eines emotionalen Rückzugs in sich selbst mit Antriebsarmut, einem verschobenen Schlaf-Wach-Rhythmus, dem Gefühl der inneren Leere und Ängsten vor dem sozialen Miteinander verbunden ist oder ob das Kind bzw . der/ die Jugendliche Anforderungen nicht gewachsen ist und dem Druck nicht standhalten kann. Auch Belastungen im familiären Umfeld können dabei eine bedeutsame Rolle spielen.

in diesem Seminar wird es darum gehen, die Symptomatik von kindlicher Depression und sozialen Ängsten zu verstehen und zu hinterfragen, ob dies nicht nur Reaktionen auf vorhandene Belastungen sein könnten. Der Blick soll sich auf die Ressourcen und Kompetenzen der Kinder richten. Arbeit an mitgebrachten Fallbeispielen ist möglich.

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29.09.2020, Bad Arolsen

Training sozialer und emotionaler Kompetenz im Umgang mit psychischen Krankheitsbildern bei Jugendlichen

Herausforderungen des Alltags meistern

Soziale und emotionale Kompetenzen sind für jeden Menschen wichtig, um Herausforderungen des Alltags meistern zu können. Insbesondere im Jugendalter ist es von besonderer Bedeutung, diese Kompetenzen zu stärken. Vor allem bei Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen zeigen sich in diesem Bereich oftmals Probleme. Soziale Kompetenzen beeinflussen insbesondere das Handeln des Menschen und sind notwendig für unsere Kommunikation mit unseren Mitmenschen. Bei der Stärkung sozialer Kompetenzen geht es deshalb nicht nur um das Stärken verbaler Fähigkeiten, sondern auch Mimik, Gestik und Körpersprache spielen eine entscheidende Rolle.

Bei der Förderung emotionaler Kompetenzen geht es darum, einen Zugang zu den eigenen Emotionen zu entwickeln und Wege zu finden, diese in angemessener Weise zum Ausdruck zu bringen. Zudem sollen darüber hinaus Gefühlszustände Anderer erkannt und eingeschätzt werden.

Ziel dieser Fortbildung ist es, neue impulse zu generieren, wie soziale und emotionale Kompetenzen von Jugendlichen gezielt gefördert werden können. Das Seminar ist praxisorientiert und bietet neben theoretischen Inhalten vor allem auch die Möglichkeit, Techniken auszuprobieren

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15.05.2020, Bad Arolsen

Immer On? – Jugendliche zwischen Medienkompetenz und Onlinesucht

Ein Update des Nutzungsverhaltens und neuer Strömungen in der Medienlandschaft

Smartphones, Apps, Videospiele und soziale Netzwerke begeistern Kinder und Jugendliche. Pädagogen und Erwachsene stehen der Faszination digitaler Welten oft ratlos und skeptisch gegenüber. Youtuber, let’s player oder tiktok star zu werden sind oft genannte Berufswünsche von Kindern. Wer sind die Idole von heute? Was genau macht die Faszination aus? Wie lässt sie sich sinnvoll begleiten und regulieren? Was können wir uns davon abgucken?
Die Weiterbildung bietet ein Update des Nutzungsverhaltens und neuer Strömungen in der Medienlandschaft und der damit verbundenen Jugendkultur. Sie weist auf Risiken und Chancen hin und lädt zu einem kreativen Umgang damit ein. Sie macht sie fit mit Usern ins Gespräch zu kommen.

inhalte:

  • Update neue Medien
  • Youtube und Instagram Idole
  • wann spricht man von Sucht wann von Pubertät?
  • Apps live erleben
  • Praktische Übungen
  • Erweiterung der Handlungskompetenz

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22/23.04.2020, Bad Arolsen

Einführung in die systemische Beratung

Weg frei für neue Sichtweisen, die neues Verhalten ermöglichen

Die systemische Beratung hat sich als Methode in den letzten 20 Jahren sehr verbreitet. Ihr Erfolg hängt damit zusammen, dass mit relativ wenig Einsatz große Veränderungen erreicht werden können. Die systemische Beratung ist nicht nur ressourcen- und lösungsorientiert. Sie lädt auch dazu ein, die eigene Auffassung im professionellen Handeln zu hinterfragen und so den Weg frei zu machen für neue Sichtweisen, die neues Verhalten ermöglichen. Anders als in anderen Beratungsmethoden ist bei der systemischen Beratung die konsequente Einbeziehung der Ratsuchenden bei der Lösungsfindung. Sie werden als Experten angesprochen und so ermutigt, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Daraus entstehen spannende Prozesse, die oft zu überraschend guten Lösungen führen. Diese Einführung ist für alle geeignet, die ihre Beratungskompetenz in ihrem beruflichen Alltag mit Klientinnen und Klienten, Kolleginnen und Kollegen u . a . erweitern möchten, denen eine komplette systemische Weiterbildung jedoch (noch) zu lang ist.

Inhalte im Überblick:

  • Grundlagen systemischen Denkens
  • Veränderungen in Gang bringen: Leitfaden für systemische Beratungsgespräche
  • Konsequent auf Lösungen hinarbeiten: von der Problem- zur Lösungsorientierung
  • systemischer Methodenkoffer: Ressourcen aktivieren, Reframing, systemische Fragetechniken
  • Umgang mit schwierigen Situationen: die Judotechnik

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24.03.2020, Bad Arolsen

Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter

Anforderungen, Überforderungen und deren Konsequenzen und Symptome

Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter werden in unserer Gesellschaft immer mehr thematisiert. Erhebungen des Robert Koch-Instituts gehen davon aus, dass 20 % der Kinder in der Bundesrepublik Deutschland psychische Auffälligkeiten aufweisen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass psychische Erkrankungen sehr facettenreich sind und sich durch verschiedene Symptomkomplexe kenntlich machen. Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter zählen Ängste, depressive Symptome, Essstörungen. Verhaltensauffälligkeiten im Sinne von aggressivem Sozialverhalten und hyperkinetische Störungen.

Ziel der Fortbildung ist es, Entstehungsmodelle psychischer Erkrankungen vorzustellen und einen Überblick über verschiedene Diagnosen zu erarbeiten. Das Seminar wird sehr theoriegeleitet sein und die Diagnosen werden basierend auf dem ICD-10 vorgestellt. Vertieft werden die Diagnosen Depression, Störung des Sozialverhaltens sowie hyperkinetische Störungen bearbeitet. Des Weiteren erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Behandlungsansätze.

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28.11.2019, Marburg

Fachtag Queer im Heim?

Zur Situation LST* Jugendlicher in der stationären Jugendhilfe

Das Leben von lesbischen, schwulen und trans* Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe wird in Forschung und Literatur kaum thematisiert. Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch spezifische Problemlagen auf, die insbesondere auf die differente sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität dieser Jugendlichen zurückzuführen sind. Ziel des Fachtages ist es, die Aufmerksamkeit auf die Lebenssituation und die besonderen Bedarfe von LST*-Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe zu richten und einen fachlichen Austausch anzustoßen: Wie können im Heim Coming out und Identitätsfindung angemessen begleitet werden? Welche Rahmenbedingungen sind hilfreich, um die Jugendlichen zu unterstützen? Neben Beiträgen aus jüngerer und laufender Forschung sowie der Vorstellung bereits bestehender Jugendhilfe-Praxis erzählen auch LST*-Jugendliche von ihren Erfahrungen in der Fremdunterbringung.

Donnerstag, 28. November 10.00 bis 16.30  im Erwin-Piscator-Haus, Biegenstr. 15, 35037 Marburg.

Fachtag Queer im Heim? Zur Situation LST* PDF

Offensive für die Ländlichen Räume „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“

aktuell

Case Manager (FHM/DGCC)

Begleitung und Unterstützung von Mädchen und Frauen mit multipler Persönlichkeitsstruktur

Mädchen und Frauen mit Multipler Persönlichkeitsstruktur (Dissoziative Identitätsstörung DIS) sind schwer traumatisierte Überlebende oft jahrelanger massiver körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt. Entsprechend groß ist ihr Bedarf an Hilfe und Unterstützung. Neben qualifizierten therapeutischen Angeboten benötigen sie oft vielfältige Begleitung in Form von Beratung, Alltagsunterstützung, Betreutem Wohnen etc.

Ziel des weiterbildenden Studiums "Case Manager im Gesundheits- und Sozialwesen (FHM/DGCC)" ist es, Fachkräften fundierte Kenntnisse in den Methoden, Verfahrensweisen und Anwendungsfeldern des Case Managements zu vermitteln und sie zu befähigen, diese Kompetenzen in ihrem spezifischen Arbeitsfeld anzuwenden und ihre Arbeit effektiv und effizient zu gestalten. Die Studierenden erhalten umfassendes und tiefgreifendes Case Management-Wissen, sowohl theoretische Kenntnisse als auch Anwendungskompetenz. Case Manager werden in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig: Im ambulanten und stationären Gesundheitswesen, in der Pflegeberatung, der Beschäftigungsförderung und Arbeitsvermittlung, in der Kinder- Jugend- und Familienhilfe, in der Alten -und Behindertenhilfe sowie der Integrationsförderung u.a. Nach wie vor gibt es einen steigenden Bedarf an professionell ausgebildeten Case Manager.

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Fachhochschule des Mittelstandes FHM Case Manager

06.06. u. 27.06.2019, Wiesbaden

Dissoziation als Überlebensstrategie

Begleitung und Unterstützung von Mädchen und Frauen mit multipler Persönlichkeitsstruktur

Mädchen und Frauen mit Multipler Persönlichkeitsstruktur (Dissoziative Identitätsstörung DIS) sind schwer traumatisierte Überlebende oft jahrelanger massiver körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt. Entsprechend groß ist ihr Bedarf an Hilfe und Unterstützung. Neben qualifizierten therapeutischen Angeboten benötigen sie oft vielfältige Begleitung in Form von Beratung, Alltagsunterstützung, Betreutem Wohnen etc.

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Wildwasser Wiesbaden- Fachberatungsstelle für Mädchen und Frauen

05.06. - 06.06.2019, Bad Arsolsen

Systemische Gespräche mit Eltern und Angehörigen

Gespäche aufbauen und durchführen. Schwierigkeiten gut bewältigen.

Gespräche mit Eltern und Angehörigen stellen eine besondere Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen dar. Im Spannungsfeld von Kind (bzw. Jugendlichen, erwachsenen Betreuten), Einrichtung und Eltern/Angehörigen fällt es allen Beteiligten oft schwer, sich konstruktiv zu verhalten, das Wesentliche im Blick zu behalten und positive Ergebnisse zu erzielen. Die systemische Beratung ist in besonderer Weise auf Mehr-Personen-Settings ausgerichtet. Sie kann helfen, Gespräche mit Eltern und Angehörigen zu strukturieren und erfolgreich zu gestalten. Dafür stehen geeignete Methoden zur Verfügung, die auch ungewöhnliche Ansätze aus dem systemischen Handwerkskoffer mit einbeziehen. In diesem Seminar lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Gespräche mit Eltern und Angehörigen gut aufbauen und durchführen und wie sie Schwierigkeiten in Gesprächen gut bewältigen können.

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14.05.2019, Bad Arolsen

Depression und soziale Angst im Kindes- und Jugendalter

Anforderungen, Überforderungen und deren Konsequenzen und Symptome

Vielfältige Anforderungen an Kinder und Jugendliche können zu psychischen Reaktionen führen, die in kindliche Depression oder soziale Ängste münden. Kinder können sich überfordert und dem nicht gewachsen fühlen und Symptome entwickeln, die dem eines Burnouts ähnlich sind. Hier gilt es, genau zu schauen, wie ausgeprägt die Belastung in Form eines emotionalen Rückzugs in sich selbst mit Antriebsarmut, einem verschobenen Schlaf-Wach-Rhythmus, dem Gefühl der inneren Leere und Ängsten vor dem sozialen Miteinander verbunden ist oder ob das Kind bzw. der/ die Jugendliche Anforderungen nicht gewachsen ist und dem Druck nicht standhalten kann. Auch Belastungen im familiären Umfeld können dabei eine bedeutsame Rolle spielen. In diesem Seminar wird es darum gehen, die Symptomatik von kindlicher Depression und sozialen Ängsten zu verstehen und zu hinterfragen, ob dies nicht nur Reaktionen auf vorhandene Belastungen sein könnten. Der Blick soll sich auf die Ressourcen und Kompetenzen der Kinder richten.

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26.02.2019, Dörnberg

Sexualität von Kindern und Jugendlichen

Zwischen sexualfreundlicher Begleitung, Prävention und Intervention

Unter Leitung von Dirk Wichmann und Diana Brencher. Fortbildung ausschließlich für 12 Mitarbeiter von JumP e.V.., Veranstaltungsort Tagungshaus Lebensbogen, Dörnberg.

profamila - Beratungsstelle Kassel

Logo profamilia

09.-11.11.2018, Rottenburg

Verrückte Lebenswelten

Vermeidung der Welt und des Anderen

Auf der Fachtagung des Vereins für Psychoanalytischen Sozialarbeit wurde versucht, ein psychoanalytisches Verständins von Entwicklung, der Aktivierung von Ressourcen, der Berücksichtigung des Unbewussten, der alltagsnahen Arbeit in und mit Lebenswelten und mit Netzwerken und Systemen zu formulieren. Entlang von Falldarstellungen werden die Möglichkeiten und Grenzen psychoanalytischer Sozialarbeit erörtert. Besonderes Augenmerk liegt auf Beziehungsschwierigkeiten, die das gesamte Familiensystem belasten und im Sinne transgenerationeller Übertragungen vor allem die psychische Entwicklung der Kinder dieser Familien beeinflussen.

Mehr Infos zur Fachtagung

Logo Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit e.V. Tübingen und Rottenburg

11.05. - 13.05.2018, Nürnberg

Symposion Psychoanalyse und Adoleszenz

Vorträge und Workshops

Wenn Anna Freud über die Adoleszenz schreibt, „sie vollbringen Wunder an Selbstbeherrschung, sind aber auch Spielball ihrer Gefühle; sie hassen und lieben zugleich; sie sind bereit, sich aufzugeben und lieben zugleich; sie sind künstlerischer, idealistischer und großzügiger als je vorher und nachher, aber auch selbstsüchtiger und berechnender und voller innerer Widersprüche“, so wird deutlich, dass die Adoleszenz keine Neuauflage infantiler Triebkonflikte und Objektbeziehungskrisen und nicht nur ein Übergang ins Erwachsenenalter ist, sondern eine eigene originäre Phase, eine kreative Schöpfung im Verlauf der Lebensentwicklung.

So möchten wir nach unserem Adoleszenzsymposion von 2013 in Vorträgen und Workshops der Frage nachgehen, ob sich das Verständnis von Theorie und Praxis der Psychoanalyse der Adoleszenz in den Jahren verändert hat, und wie sich die soziokulturelle Welt in dieser Zeitspanne mit zunehmender Individualisierung, digitaler Umwälzung, globaler Flüchtlingskrise und ökologischer Bedrohung auf die intrapsychische Entwicklung der Jugendlichen und ihre Beziehungsgestaltung ausgewirkt hat oder haben könnte.

Folder KIP Symposium 2018

Logo Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen Nürnberg e.V. (KIP)

14.02.2018, Kassel

Sexualität und Macht in pädagogischen Beziehungen

Wissenschaft und Praxis im Dialog

Nicht nur in Extremsituationen wie bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt, sondern gerade auch in den alltäglichen pädagogischen Situationen ist eine sensible Reflexions- und Handlungskompetenz im Umgang mit Sexualität und Macht besonders gefragt. Aus diesem Grunde setzen wir uns an diesem Fachtag mit unserem pädagogischen Selbstverständnis und unserer pädagogischen Haltung im Dialog von Wissenschaft und Praxis auseinander. Ausgehend von theoretischen Inputs widmen wir uns in den Workshops ganz praktisch dem Spannungsfeld von Sexualität und Macht in unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern. Die Veranstaltung ist durch die Hessische Lehrkräfteakademie akkreditiert.

Folder PDF Sexualität und Macht

Logo Netzwerk gegen Gewalt Hessen

11.11. - 13.11.2016, Rottenburg

Traumatisierung und Verwahrlosung

18. Fachtagung des Vereins für psychoanalytische Sozialarbeit Tübingen

Aus verschiedenen Quellen gespeist taucht das Wort ”Trauma“ heute bis in die Umgangssprache hinein immer häufiger auf. Gibt es Tendenzen einer Inflation des Traumabegriffs? Leben wir in einem Zeitalter der Traumata? Oder werden wir nur sensibler für ihre Wahrnehmung? Entstehen heute vielleicht mehr Traumata im Sinne nicht verarbeitbarer Inschriften in die Seele, weil die seelische Entwicklung des Menschen mit der Entwicklungsgeschwindigkeit des Kapitalismus und der Technik nicht mehr Schritt hält? Sind dadurch die Resilienz-Faktoren des Menschen geschwächt? Ganzer Artikel

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14.11. - 16.11.2014, Rottenburg

Screenkids

(auf)gefangen im Netz? Risiken und Chancen neuer Medien bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Schwierigkeiten

Die »Neuen Medien« sind auch aus ambulanter und stationärer therapeutischer Betreuung nicht mehr wegzudenken. Deshalb müssen sich Betreuer und Therapeuten – oft selbst im Kampf mit ihrer eigenen Skepsis und Unsicherheit wegen der ständigen Erreichbarkeit liegend – die Frage stellen, wie sich dies auf früh traumatisierte und schwer entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche auswirkt. Und sind diese Effekte – wie oft befürchtet – nur negativ oder bieten sie auch neue Möglichkeiten, neue Chancen zur therapeutischen Kontaktaufnahme? Blockieren sie notwendige psychische Entwicklungswege oder können sie vielleicht auch als Vermittlungsmedien genutzt werden?

So möchten wir nach unserem Adoleszenzsymposion von 2013 in Vorträgen und Workshops der Frage nachgehen, ob sich das Verständnis von Theorie und Praxis der Psychoanalyse der Adoleszenz in den Jahren verändert hat, und wie sich die soziokulturelle Welt in dieser Zeitspanne mit zunehmender Individualisierung, digitaler Umwälzung, globaler Flüchtlingskrise und ökologischer Bedrohung auf die intrapsychische Entwicklung der Jugendlichen und ihre Beziehungsgestaltung ausgewirkt hat oder haben könnte.

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